Presse


6000 Demonstrierende bei
„Wir sind alle Antifaschist:innen – Wir sind alle LinX“-Demonstration

Kampagnenbündnis mit Kommentar zum Demotag

In Leipzig waren heute 6000 AntifaschistInnen auf der Straße, um eine Woche vor den Bundestagswahlen der gesamtgesellschaftlichen Tendenz nach rechts breit aufgestellte Solidarität entgegen zu stellen. „Auf der Demonstration war ein breites Spektrum linker und antifaschistischer DemonstrantInnen vertreten. Die Demonstration heute hat klare Kante gegen die Verstrickungen von Neonazis mit der Polizei und in deutschen Sicherheitsbehörden gezeigt. Außerdem wurde die Kriminalisierung von Antifaschismus thematisiert.“, so Ada Hummel, Pressesprecherin des Bündnisses. „Die Einschüchterungsversuche der Polizei im Vorfeld haben nicht gewirkt. Es haben sich wahnsinnig viele Menschen der Demonstration angeschlossen. Wir haben uns sehr über den breiten Zuspruch der LeipzigerInnen heute gefreut.“, so die Sprecherin weiter. Auf der Demonstration wurde den hunderten Todesopfern rechter Gewalt gedacht. Außerdem gab es Grußworte von und an inhaftierte AntifaschistInnen. „Menschen, die nicht in ein rechtes Weltbild passen, sind automatisch rechter Gewalt ausgeliefert. AntifaschistInnen finden die Gewalt der Nazis vor und begegnen ihr, um sich selbst und Andere zu schützen.“, so Ada Hummel. Die Gleichsetzung von rechts und links sei eine Verhöhnung aller Opfer rechter Gewalt.

„Da Behörden, wie der Verfassungsschutz und die Polizei mit Ermittlungspannen und Skandalen um Verstrickungen in die rechte Szene glänzen, muss Antifaschismus unabhängig und selbst organisiert werden.“, so die Sprecherin weiter. Der Polizeieinsatz sei zunächst weitestgehend besonnen und deeskalativ gewesen. Die Demonstration hat gegen 18 Uhr am Connewitzer Kreuz geendet und dort aufgelöst. „Als Demobündnis sind wir weiterhin solidarisch mit allen, die sich für konsequenten Antifaschismus einsetzen.“, so Ada Hummel abschließend.

Pressemitteilung 17. September 2021

Statement zum geplanten Polizeieinsatz

„Wir sind alle Linx“ lädt zu Antifa-Demo ein

Am Samstag findet die bundesweite „Wir sind alle Antifaschist:innen – Wir sind alle Linx“-Demonstration in Leipzig statt. „Es wird verschiedene Blöcke auf der Demo geben. Im vorderen Teil der Demonstration läuft der Block des Leipziger Kampagnenbündnis. Wir wollen mit der Demonstration die Vielfalt antifaschistischer Strömungen zum Ausdruck bringen und wünschen uns einen offenen Charakter. Hinter dem Bündnisblock wird es einen internationalistischen Block gegen die Kriminalisierung der HDP, einen Block der bundesweiten Kampagne Nationalismus ist keine Alternative und einen revolutionären Block geben“, so Ada Hummel, Pressesprecherin des Bündnis. Im Vorfeld haben die OrganisatorInnen aller Blöcke einen gemeinsamen Demokonsens verabschiedet. „Wir starten gemeinsam und kommen zusammen am Endpunkt der Demo an. Wir werden uns von der Polizei hierbei nicht spalten lassen!“, so die Sprecherin.


Im Vorfeld gab es bereits vom sächsischen Verfassungsschutz und der Leipziger Polizei Versuche ein Bedrohungsszenario aufzubauen. „Der sächsische Verfassungsschutz hat verlautbaren lassen, dass die Demonstration ein zentraler Termin der linksextremisitschen autonomen Szene sei. Diese Aussage passt in das politische Argumentationsmuster der sächsischen Landesregierung und ihrer Behörden. Wir können darauf nur antworten, dass unser Anliegen legitim und notwendig ist.“, so Hummel weiter. Mit den Aussagen des Verfassungsschutzes würde ein politisches Klima geschaffen, welches linkes und antifaschistisches Engagement diffamiere und ein Klima der Angst für alle schaffe, die sich gegen den die gesamtgesellschaftliche Tendenz nach rechts stellen. „Antifaschismus ist in Zeiten von rechtem Terror und FaschistInnen in den Behörden und Parlamenten wichtiger denn je. Wir laden alle AntifaschistInnen dazu ein, eine Woche vor den Bundestagswahlen einen breit aufgestellten und solidarischen Moment der Stärke zu demonstrieren. Von der Polizei fordern wir ein besonnenes Auftreten.“, so die Sprecherin abschließend.

Pressemitteilung 15. September 2021

Demobündnis erwartet mehrere tausend AntifaschistInnen

„Wir sind alle Linx“ fordert Auflösung der Soko Linx

Für diesen Samstag ruft das Kampagnenbündnis „Wir sind alle LinX“ zu einer bundesweiten Großdemonstration unter dem Motto “Wir sind alle Antifaschist:innen – Wir sind alle LinX” in Leipzig auf. Die Demonstration startet um 14 Uhr am Johannisplatz und endet am Connewitzer Kreuz.
„Mit dem Prozessbeginn im Antifa-Ost Verfahren und kurz vor der Bundestagswahl werden wir antifaschistische Solidarität auf die Straße tragen und die Verstrickungen zwischen Nazis und deutschen Sicherheitsbehörden endlich zu dem Skandal machen, der er eigentlich ist.“, so Ada Hummel, Pressesprecherin des Bündnis.


Die Diffamierungskampagnen gegen linkes und antifaschistisches Engagement haben in den letzten Jahren an Aufwind gewonnen. Insbesondere die CDU, die seit über 3 Jahrzehnten in Sachsen regiert, kriminalisiert AntifaschistInnen und deckt die unzähligen Skandale um Neonazis bei der Polizei und in den Behörden. Illegale Schießtrainings auf Schießplätzen, auf denen sonst rechte Wehrsportgruppen üben, Nazi-Chats bei der Polizei und die Weitergabe von Informationen aus Ermittlungsakten der Soko LinX an Neonazis stehen in Sachsen auf der Tagesordnung.


„Wir fordern die Entnazifizierung der deutschen Sicherheitsbehörden, die Auflösung der Soko Linx und Freiheit für alle AntifaschistInnen.“, so die Sprecherin weiter. In dem aktuellen politischen Klima sei es um so wichtiger sich für Antifaschismus und eine solidarische Gesellschaft stark zu machen.
„Die Gefahr in dieser Gesellschaft kommt von rechts. Gewalt und Terror ist das einzige, erste und letzte Mittel, dass Rechte gegen eine freie Gesellschaft einsetzen. Rechte sind gewalttätig gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Halle, Hanau und Kassel haben dies schmerzlich gezeigt. Den Rechten entgegenstellen, stellt einen Akt der Vernunft dar.“, so Ada Hummel. „Wir laden alle ein, die unser Ziel teilen am Samstag nach Leipzig zu kommen.“ , so die Sprecherin abschließend.

Pressemitteilung 27. August 2021

Antifaschist:innen rufen zu Großdemonstration in Leipzig auf

Klare Kante gegen rechten Terror und Nazis in Behörden

Für Samstag, den 18.09.2021 ruft ein breites linkes Bündnis zu einer bundesweiten Großdemonstration unter dem Motto „Wir sind alle Antifaschist:innen- Wir sind alle Linx“ in Leipzig auf. Die Demonstration startet am Johannisplatz gegen 14 Uhr und endet am Connewitzer Kreuz.


Anlass ist die gesamtgesellschaftliche Tendenz nach rechts, die sich mitunter an der bundesweiten Querdenken-Bewegung und den Wahlerfolgen der AfD bemerkbar macht, so ein Sprecher des Kampagnenbündniss.
„Gleichzeitig beobachten wir eine Diffamierung und Kriminalisierung von linken und antifaschistisch Aktiven. Der Antifa Ost-Prozess stellt hierbei die Spitze des Eisbergs dar“, so Tom Mendel, Pressesprecher des Bündnis. Den Samstag kurz vor der Bundestagswahl und nach Beginn des Prozess gegen die vier Beschuldigten haben die AktivistInnen gewählt, um klare Kante gegen Nazis in den Parlamenten, auf den Straßen und in den Behörden zu zeigen.


„Während die sächsische CDU, mitunter vertreten durch Innenminister Roland Wöller, die ‚Soko LinX‘ als Wahlkampfinstrument nutzt, um antifaschistsches Engagement nachhaltig zu schwächen, wenden wir uns an die Öffentlichkeit und skandalisieren die Verstrickungen von Nazis in den Behörden.“, so der Sprecher weiter. Es sei völlig unverhältnismäßig durch den sächsischen Verfassungsschutz SPD und Linke-PolitikerInnen überwachen zu lassen, während bundesweit rund 500 polizeilich gesuchte Neonazis auf freiem Fuß sind. „Die Zahl bewaffneter Neonazis liegt sehr wahrscheinlich deutlich höher. Die Gefahr von rechts wird mit langem Atem verharmlost. Regelmäßig fliegen rechte Chatgruppen bei der Polizei auf. Die Aufarbeitung und Verfolgung rechter Gewalt, wie 2018 in Chemnitz ist absolut unzureichend. Wir fordern die Entnazifizierung der deutschen Sicherheitsbehörden und Aufklärung und Konsequenzen für den rechten Terror.“, so der Tom Mendel abschließend.